ITS Produktmangement: das etwas andere Kennenlernen

Gegen Montagabend, den 27. Oktober 2008, starteten wir als das neu zusammengesetzte Team „ITS Produktmangement“ zu unserem Teambuilding-Seminar.

Der Ort für das Seminar in Hornberg – mitten im Schwarzwald – war perfekt gewählt: hier gab es „leider" keinen Handyempfang. So stand dem Kennenlernen und dem persönlichen Austausch eigentlich nichts im Wege. Um in den zwei Tagen den Kontakt zur Außenwelt und damit auch zu den Kunden nicht komplett zu verlieren, gab es trotzdem einige abenteuerliche Versuche, einen Empfangsbalken auf das Handy zu bekommen.

Aufgrund des schlechten Wetters am ersten Tag streckte sich Sebastian beispielsweise aus dem Fenster, um mit einer Hand an der Regenrinne den Handyempfang zu verbessern – und das alles nur für unsere Kunden. Interaktive Lernprojekte, Gruppendiskussionen, wie Partner-Interviews und kurze Seminare, beispielsweise zum Thema „Wie definiert sich ein Team" standen in den zweieinhalb Tagen auf dem Programm. Betreut wurden wir von Volker Rupp und Jan Wiers von Adventours.

Die Spinne: jeder wurde auf Händen getragenAuch am zweiten Tag blieb der Regen nicht aus. Die „wetterfeste“ Kleidung, wie sie von Peter empfohlen war, ist auch Auslegungssache – dazu nur soviel: nach jedem Training draußen waren wir nass und durchgefroren. Aber das störte uns natürlich nicht. So starteten wir das erste Projekt – „Blinde Kuh“ – und stellten uns der Aufgabe ganz ohne die Benutzung des Kehlkopfes (also kein Pfeifen oder Sprechen). Als wäre das zu einfach, wurde jedem eine Zahl genannt, in deren Reihenfolge wir uns aufstellen mussten. Unser Fazit: wir verstehen uns scheinbar auch ohne Worte.

In unserer zweiten Teamaufgabe wurde jeder sprichwörtlich auf Händen getragen: zwischen zwei Bäumen war ein Netz gespannt. Wie auf dem Bild zu sehen ist, waren die Löcher unterschiedlich groß. Alle Personen mussten durch dieses Spinnennetz, welches nicht berührt werden durfte – anderenfalls musste die Aufgabe neu gestartet werden. Nach einem Anlauf waren wir ein eingespieltes Team.

Am Nachmittag kletterten wir auf eine Leiter – NUR gehalten von den anderen Teammitgliedern. Leider hatte in 7 Metern Höhe keiner das Handy parat, um den Empfang hier zu testen.

Der reißende LavastromBestärkt von der tollen Zusammenarbeit und ein oder zwei Bier am Abend zuvor, starteten wir in den nächsten Tag: Unsere Aufgabe war es in möglichst kurzer Zeit eine fiktiven Lavastrom zu überqueren. Wohl gemerkt: an dem dritten Tag schneite es unaufhörlich. Falls wir die Aufgabe nicht in der vorgegebenen Zeit lösten, würde unser Mittagessen gestrichen. Als Hilfsmittel standen uns drei Balken unterschiedlicher Länge zur Verfügung. Mit dem Ziel, dass alle diesen Lavastrom überqueren und keiner in die Lava fällt, da er sonst erblindet, begannen wir die Aufgabe. Wie wir dieses Projekt am Ende mit unseren drei erblindeten Teammitgliedern gelöst haben, wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur soviel: die Teller blieben leer :-)

Das Fazit ist insgesamt positiv ausgefallen: Die verschiedenen Aufgaben haben nicht nur Spaß gemacht, sondern auch ein Gruppen- und Teamgefühl geschaffen. In den Diskussionen haben wir uns sehr gut kennengelernt sowie Arbeitspakete und Schnittstellen betrachtet. Im Nachgang zum Seminar haben wir außerdem Teamaufgaben festgelegt. Ein besonderer Dank gilt an der Stelle noch mal unseren Coachs Volker Rupp und Jan Wiers.

Jana Nuecklich

Compass intern Nr. 3/2008

Artikel als PDF, 1,4 MB

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